Eine kleine Einführung in die Akustik - Seite 2

Manche Leute denken fälschlicherweise, dass ein Raum sich nur gut anhört, wenn er vollkommen „trocken“ ist, aber das ist nicht immer der Fall.

Während die Akustik vieler Räume bei 60% Wandabdeckung mittels 2“ Studioschaum angemessen kontrolliert werden kann, sind die wirklich gut klingenden Räume eher die Räume, die mit einer guten Mischung und Platzierung des richtigen Absorptions- und Diffusionsmaterials ausgestattet sind.
Diese Räume produzieren zwar ein angenehm geringes Maß an natürlichem Raumschall, aber kein Echo mit Tonhöhenschwankung oder verfälschten Bassanteilen.

Die BBC in Grossbritanien hat vor einigen Jahren eine interessante Studie gemacht und fand heraus, dass man eine 4-mal so hohe Absorption erreicht, wenn man das Absorptionsmaterial im Raum verteilt, anstatt nur eine Wand oder Decke damit zu verkleiden. Wie Sie die Absorber im Raum verteilen, hängt natürlich auch davon ab, welches Erscheinungsbild sie erzielen möchten.

Ein weiteres Plus bei der gleichmässigen Verteilung des Akustikschaums innerhalb des Raumes ist die zusätzliche (vorteilhafte) Streuung des Schalls - ausgehend von den exponierten Plattenkanten.

Es gibt Leute, die bevorzugen einen lebendigeren, aber dennoch kontrollierten Raum. Der beste Weg, diesen akustischen Charakter zu erreichen, sind sog. „corner bass traps“ für die Raumecken, dünnere Absorptionsmaterialien für die Wände und Decken und zusätzliche 3D Diffusoren.
Diese Zusammenstellung vermittelt dem Klang kontrollierte Geräumigkeit.

Diffusion ist generell allen Live-Studios und Regieräumen zu empfehlen. Für diese Art Räume sind auch unsere „Sunburst Broadband Acoustic Absorber“ perfekt geeignet. Sie sehen klasse aus, haben ein gutes Absorptionsvermögen und bieten Ihnen deutliche Schallkontrolle, ohne dabei eine übermässige Leblosigkeit zu vermitteln.

Es gibt auch Räume, wo ein sehr trockenes und akustisch kontrolliertes Umfeld unbedingt gewünscht wird, wie zum Beispiel in Gesangskabinen und Radiostudios.
Wenn man Räume „trocken legt“ ist sichergestellt, dass, wenn jemand in ein offenes Mikrofon spricht, man nur den klaren, direkten, präsenten Klang hört - Störgeräusche aus dem Raumambiente werden „ausgeblendet“. Sie hören dann Sprache in „Sendequalität“ – und nicht den „Raum“.



 

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